Text: Theo Prosel / Musik: Ludwig Schmidseder

© 1938 by E. Arold's Musikverlag, Berlin

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Es gibt auf der Welt doch erstens kein Geld

und zweitens is's Glück gewöhnlich rar.

Drum kummt einmal's Glück auch nur für ein Augenblick,

dann greif i glei zua, das is klar.

 

Da bin i net bang und frag' auch net lang,

ob's G'wissen mich hinterher beißt.

Da denk' i mir nur: Blöd's G'wissen, beiß zua,

i bin doch a Mensch und kein Geist.

 

I hab' die schönen Maderln net erfunden,

der guate Wein is auch net mei Patent.

I bin net schuld an den gewissen Stunden,

wo man vor Glück fast aus der Haut fahr'n könnt.

 

I hab' die ersten Geig'n net machen lassen,

i hör's nur für mein Leben so viel gern.

Und wem's net recht is, der soll Trübsal blasen,

und soll sich bei dem Herrn da ob'n beschwern!

 

Hast's Maderl im Arm und sie ist dein Schwarm

und d'Nacht ist so lind und auch so lau,

da is schon passiert, dass den Verstand man verliert,

und is man auch sonst noch so schlau.

 

A Busserl in Ehr'n kann niemand verwehr'n,

das kommt ja wohl überall vor.

Und is sie dann bös, und tut recht nervös,

dann sing' ich ihr leise ins Ohr:

 

I hab' die schönen Maderln net erfunden,

der guate Wein is auch net mei Patent.

I bin net schuld an den gewissen Stunden,

wo man vor Glück fast aus der Haut fahr'n könnt.

 

I hab' die ersten Geig'n net machen lassen,

i hör's nur für mein Leben so viel gern.

Und wem's net recht is, der soll Trübsal blasen,

und soll sich bei dem Herrn da ob'n beschwern!

 

 

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Eine Interpretation von Fritz Wunderlich finden Sie auf YouTube

 

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