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Konstantin Wecker:

"Eine Wiederentdeckung unseres Simpl-Goethes ist überfällig und verspricht, eine klaffende Lücke in der Kabarettgeschichte Münchens auf äußerst unterhaltsame Weise zu schließen."


Dieter Hildebrandt erinnert sich:

"Zum ersten Mal hörte ich so um 1950 herum seinen Namen. Er gehöre zu den großen Alten in Schwabing. Man sagte auch, Theo Prosel sei ein sehr beharrlicher Theaterleiter, der zwar immer wieder einmal den Laden zumachen muss, aber plötzlich an unverhoffter Stelle wieder auftauche. Es machte mich neugierig und ich suchte seinen gegenwärtigen Spielort. Ich fand ihn und es war just das spätere Lokal der "Mutti Bräu", das 1956 dann die Bühne der Lach- und Schießgesellschaft wurde.

 

Theo Prosel erfüllte meine hochgespannten Erwartungen. Ein notorischer Pazifist, glänzender Darsteller seiner Texte und dabei von grandioser Gelassenheit. Er war wohl einer der letzten großen Schwabinger Poeten und Schauspieler."


Karl Valentin zu Theo Prosel:

 "Jetzt passen S' genau auf: Ich habe mir, solange ich Komiker bin, noch nie einen Künstler angehört, der vor mir im Programm aufgetreten ist. Sie sind der erste, den ich mir jeden Tag anhör'. Darauf können S' Eahna ruhig was einbilden."


Gert Fröbe in einem Interview:

 "... Ja, die Arbeit beim Theo war natürlich herrlich. Er war eine große, große Persönlichkeit, man hatte Respekt vor ihm. Er war immer sehr lustig. Er hatte immer einen Witz auf den Lippen. Er war sehr offenherzig, wurde geliebt von uns, vom Publikum, eine vollsaftige Erscheinung, die eigentlich in dieser Form überhaupt nicht mehr in München vorgekommen ist. Er war einfach – ich würde sagen – die wichtigste Figur auf dem Kabarettleben in München. ..."


Sein Freund Adolf Gondrell in einem offenen Brief zu Prosels 60. Geburtstag:

 "... ich weiß, wie hoch die Verdienste (nicht der Verdienst) um die Sache des Kabaretts zu werten sind, die Du Dir an Deinem 60. in Freundschaft von mir und Anderen vorwerfen lassen musst. ...

 

... 30 Jahre hast Du Dir mit Humor Dein Leben geformt. Um das zu können muss einer Spaß verstehen! Spaß beiseite! Das schafft nur einer, der den Humor sehr ernst nimmt. ...

 

... Ein unentwegter, unverbesserlicher Optimist! Behalte ihn, diesen Optimismus, – den ich oft fassungslos bestaunt habe – und es wird nicht zu vermeiden sein, dass Du als ein großer Humorist der Feder, in die Geschichte des literarischen Kabaretts Deutschlands, vor allem aber Deiner Wahlheimatstadt München eingehen wirst! Weil nämlich in den Jahren vor 45 in München in den Kabaretts auch schon Dinge gesagt wurden, die absolut nicht von Pappe waren, sondern zum großen Teil von Theo Prosel! ..."


Heinz Greul über Theo Prosel in "Schwabing - Vom Dorf zur Künstler-Freistatt" zum 800. Geburtstag Münchens, 1958:

 "... Wir können des Bescheiden-Genialen, in seinen späteren Jahren Vielgeprüften, dessen Name mit der zweiten Glanzzeit des "Simpl" für immer verbunden bleiben wird, nicht ohne Rührung gedenken:

                            Die Wirte sagen, ich sei mehr Künstler, die Künstler sagen, ich

                            sei eigentlich mehr Wirt, in Wirklichkeit bin ich nur

                                                                                                      Theo Prosel ... "


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